Gute alte Schule – einen Liebesbrief schreiben

Liebesbriefe sind so ziemlich die bekannteste und wohl auch älteste Form einem Menschen zu zeigen, dass man ihn sehr gerne hat. Doch das Schreiben von Liebesbriefe will gelernt und vor allem geübt sein. Es gibt einige Dinge, die man beim Schreiben eines Liebesbriefes unbedingt beachten sollte. Wir zeigen wie es geht.

Grundregeln: Es gibt keine

Ein Liebesbrief ist kein vorgefertigtes Muster, was man einfach übernehmen kann und dann irgendwo mit Textbausteine einfügen kann.

Ein solcher Brief ist an eine Person gerichtet, die man notwendigerweise sehr gerne hat und gerne mit einem Liebesbrief sagen möchte, was man für sie empfindet.

Grundregeln kann es aus diesem Grund nicht geben – nur Orientierungspunkte.

Was gehört zu einem guten Liebesbrief?

Ein Liebesbrief kommt immer von Herzen – und nicht aus dem Drucker!

Handarbeit

Wie könnte man also seinen Gedanken am Besten Ausdruck verleihen als mit einigen handschriftlichen Zeilen oder Seiten?

Alleine die Mühe die eigenen Gefühle in Form seiner Handschrift aufs Papier zu bringen ist schon ein absoluter Pluspunkt beim Gegenüber. Denn damit zeigen Sie, dass Ihnen kein Aufwand zu groß ist um Überzeugungsarbeit zu leisten.

Alles kann – nichts muss

Nicht jede Frau und jeder Mann ist gleich. Das ist auch gut so. Ebenso sollte auch nicht jeder Liebesbrief nach einem bestimmten Muster aufgebaut oder geschrieben werden.

Wichtig ist vor allem, dass Sie in etwa den „Geschmack“ des Gegenübers kennen.

  • Was mag sie/er sehr gerne?
  • Welchen Musik-/Lesegeschmack hat sie/er?
  • Wofür schwärmt sie/er?
  • Wie ist ihr/sein Verhältnis zur Partnerschaft?
  • Ist sie/er Single oder in einer Beziehung?
  • Empfindet sie/er möglicherweise schon etwas für mich?

Schreiben Sie den Brief immer so persönlich und vor allem nach Ihren eigenen. Ob dabei ein übertriebener und vielleicht sogar peinlicher Liebesbrief herauskommt oder eher nüchtern – das liegt ganz an Ihnen.

Ob es letztendlich überzeugend klingt, was Sie darin schreiben, hängt von Ihrer Schreibkraft ab. Hier können Sie mit Worten glänzen und die/den Umschwärmte/n einlullen.

Bleiben Sie sich dabei aber immer treu und verfallen Sie nicht in Floskeln.

Kreativität ist in dieser Hinsicht ein sehr hilfreicher Begleiter. Mal etwas Ausgefallenes probieren, ein Gedicht, einen tiefsinnigen Spruch oder ein eigens komponiertes Lied wirken wahre Wunder.

Für einen guten Liebesbrief braucht es im Endeffekt nur viel Überzeugungs- und Ausdruckskraft sowie den Sinn dafür, beim Gegenüber den richtigen „Nerv“ zu treffen.